Rückblick – Engagement von just human 2025
just human 2025

Im März 2025 wurden Elka Edelkott und Katja Walterscheid für ihr Engagement bei just human als „Stuttgarterinnen des Jahres“ ausgezeichnet.
Die Unterstützung von just human hat auch 2025 Mut gemacht und Leben verändert.
Einige Beispiele aus dem vergangenen Jahr:
Im Jahr 2025 führte just human das Projekt „Schutz und Unterstützung beim Start in ein selbstbestimmtes Leben“ weiter.
Es wendet sich an geflüchtete Frauen, die bereits anerkannt sind. Sie erhalten Unterstützung, bis sie alle Kosten selbst übernehmen können. Sechs Frauen mit Kindern nahmen 2025 teil, drei konnten das Projekt erfolgreich abschließen. Das Projekt wird auch 2026 fortgesetzt.
Im Projekt “Maison Charlotte“ werden in Athen Frauen mit und ohne Kinder unterstützt, die noch im Asylverfahren sind und/oder individuelle Unterstützung benötigen. 2025 konnten wir hier drei Frauen mit Kindern über mehrere Monate und weitere drei kurzfristig mit Unterkunft, Nothilfe und Hilfen zum Lebensunterhalt unterstützen.
Mit anderen NGOs betreibt just human in Athen den FAYI Free Shop, der es Menschen ohne oder mit niedrigem Einkommen ermöglicht, kostenlos Grundnahrungsmittel, Hygieneprodukte und Schulartikel zu erhalten. Alle Mitglieder unserer Projekte sind dort registriert und können das Angebot nutzen.
2025 hat just human in Athen weiterhin LSBTIQ+-Geflüchtete unterstützt, die vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten. Die Verfolgung von LSBTIQ+ nimmt weltweit zu. just human half 2025 in Griechenland und Deutschland LSBTIQ+-Geflüchteten, die in ihren Heimatländern mit dem Tode bedroht waren, mit Rechtshilfe und Hilfen zum Lebensunterhalt und Mieten. Darunter waren auch Menschen, die aus Deutschland nach Griechenland abgeschoben wurden. Von Abschiebung bedrohten Mitgliedern der LSBTIQ+-Community in Deutschland konnte just human Rechtshilfe vermitteln und eine Abschiebung dadurch verhindern.
Gefördert von der Stadt Stuttgart startete just human im Dezember gemeinsam mit der Caritas Athen ein Projekt zur Unterstützung für aus Deutschland zurückgeführte (abgeschobene)Geflüchtete.
Mit anderen Engagierten setzt sich just human z.B. als Mitglied von ILGA, im „Bündnis Queere Nothilfe Ukraine“, „Bündnis Queere Nothilfe Uganda“ und im AK LSBTIQ+ der Stadt Stuttgart für Menschenrechte von LSBTIQ+ ein.
Mit unserem Projekt „Vielfalt entdecken – queere Lebensgeschichten aus Baden-Württemberg“ waren wir auf vielen CSDs im Land präsent.
Die erneute Förderung der Stadt Stuttgart ermöglichte auf Lesbos die Unterstützung eine Schutzhauses des Welcome Office Lesbos. 12 Frauen und 7 Kinder konnten dank der Förderung aus dem Lager in eine Schutzwohnung umziehen und erhielten dort umfassende Betreuung, Beratung und weitere Unterstützung.
In Sierra Leone ging das Projekt „Saving lives – Kooperation für medizinische Hilfe“ ins zweite Jahr des Bestehens. Über 300 schwer kranke Menschen konnten medizinisch versorgt werden, operiert werden und Medikamente erhalten. just human unterstützt das Connaught Hospital in Freetown und kleinere Krankenhäuser in der Region.
Bei unserem Stand auf der „Fair Handeln“ in Stuttgart informierten sich viele Besucherinnen und Besucher über unsere Arbeit. Auf der Buchmesse Frankfurt war just human zusammen mit den Rainbow Stories Frankfurt und anderen NGOs Teil des ersten Queeren Empfangs auf der Buchmesse.





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just human e.V.